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Zurück nach Paris

Bald ging Balzac während seines Besuchs der Schweiz und Treffens mit Evalina von Hanska wieder das Geld aus, und er musste zurück.

Doch ab jetzt war er sich ganz sicher, dass - wenn Graf Hanski sterben würde, was seiner Einschätzung nach nicht mehr lange dauern würde - er die steinreiche Witwe für sich gewinnen würde. Dann wären mit einem Schlag seine Sorgen aus der Welt.

Zunächst leistete sich Balzac zu Hause einen Verkaufscoup seiner Bücher: Er handelte mit einer an sich selbst sehr gerissenen Verlegerin, Madame Bechet, aus, ihr die Exklusivrechte für eine "Sittengeschichte des 19. Jh." in 12 Bänden zu geben und kassierte dafür einen utopischen Betrag von 35000 Francs.

Diesen Betrag konnte er fordern, weil kurz zuvor eines seiner genialsten Bücher "Eugénie Grandet" erschienen war, welches eines der ersten Werke Balzacs war, das an keiner Stelle das Erbe der Stilfehler seiner "Kitschromane-Fabrik" aufwies.

Bereits die ersten Sätze dieses Buches sind großartig.

Wir kennen unseren Freund Balzac mittlerweile: All das Geld war selbstverständlich ein Vorschuss für Bücher, deren noch keines geschrieben war.

 

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